Der neue Grand Vitara, der große Bruder des "kleinen" Vitara, kann eine gewisse
Familienähnlichkeit nicht verleugnen. Jedoch ist er größer und wirkt entsprechend
kompakter.Als das erste Modell einer neuen
Vitara-Generation hat Suzuki den Grand Vitara als Fünftürer mit einem
Sechszylinder-V-Motor jetzt auf den Markt gebracht. Ein Dreitürer und weitere
Motorisierungen sollen folgen.
Der neue Grand Vitara ist ein "Sports Utility Vehicle", zu Deutsch: ein
Freizeit- und Alltagsfahrzeug par excellence. Er verbindet hervorragende
Geländegängigkeit mit wohnlicher Behaglichkeit im Innenraum, Fahrkomfort und
Alltagstauglichkeit auch auf der Straße.

Normal ausgestattet ist die Karosserie knapp 4,20 m lang, je nach Sonderausstattung
(Front- und Heckschutzbügel) kann sie in der Länge bis auf fast 4,40 m wachsen. Mit
ihren 1,78 m Breite und 1,74 m Höhe bietet sie Platz für 5 Passagiere mit Gepäck. Auf
den Vordersitzen geht es bequem geräumig zu, die Fondpassagiere haben allerdings nicht so
viel Kniefreiheit.
Die straff gepolsterten, strapazierfähigem Sitze bieten guten Seitenhalt. Der Fahrer
fühlt sich auch auf langen Strecken wohl. Die hohe Sitzposition und große Fenster
ermöglichen eine gute Rundumsicht, zu der auch das recht niedrig angebrachte Reserverad
an der Hecktür beiträgt.
Übersichtlich und bedienungsfreundlich angeordnet sind die Instrumente im Armaturenbrett.
Gute Qualität und ebensolche Verarbeitung zeichnen den Innenraum aus. Komfort und Eleganz
sind gepaart mit großer Variabilität und Alltagstauglichkeit: Der Teppichbezug schützt
den über eine niedrige Ladekante praktisch erreichbaren, gut nutzbaren Kofferraum vor den
unerwünschten kleinen Kratzern im Lack, den unvermeidlichen Gebrauchsspuren. Die
Laderaumabdeckung gehört zur Serienausstattung. Durch die geteilte, doppelt umlegbare
Rücksitzbank und Lehne läßt sich der Kofferraum je nach Bedürfnis vergrößern.
Ablagefächer und -taschen finden sich vorne wie hinten in ausreichender Zahl ebenso wie
Halter für Dosen und Straßenkarten. Die serienmäßige Dachreling sieht nicht nur
pfiffig aus, sondern bietet zusätzlichen Nutzen. Ebenso wie die Spritzbleche, die den
Karosserielack vor Beschädigungen durch Steinschlag schützen und dem Wagen in Verbindung
mit den breiten Reifen (235er Reifen auf 16-Zoll-Felgen) einen kraftvollen Ausdruck
verleihen.
Der Unterbau, ein neu entwickeltes, stabiles dem er nie im Unklaren über den
Straßenzustand oder Geländeuntergrund.
Die Zahnstangen-Servolenkung sorgt für eine leichtgängige, präzise Lenkun4g,
spurstabile Kurven und den sehr handlichen Wendekreis von 10,6 m. Sein tadelloser
Geradeauslauf und gutes Traktionsvermögen auch auf schwierigem Untergrund zeichnen ihn
aus. Die Bremsen - vorne innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten selbstnachstellende
Trommelbremsen - verzögern rasch, konsequent und spurtreu. Auf den Straßen macht
eindeutig das Fünfgang-Schaltgetriebe mehr Spaß, während im unwegsamen Gelände
natürlich die Viergang-Automatik klar ihre unnachahmlichen Stärken zeigt. Beide Getriebe
zeichnen sich durch ihre saubere und exakte Schaltung aus, die eine wahre Freude ist.
Mit der Beschleunigung von 0 auf 100 in 10,9s schlägt
sich der 1,4 Tonnen schwere Wagen sehr gut. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165
km/h (Automatik: 155 km/h). Der durchschnittliche Verbrauch ist mit 10,6 Litern
Normal-Benzin auf 100 km (Automatik: 11,5 l/100 km, beides Werksangaben) akzeptabel. Der
Off-Roader erfüllt zudem die "D3"-Abgasnorm.
In der Serienausstattung kostet der Grand Vitara V6 2.5 42.900 Mark. Die Klimaanlage gibt
es für 1.700 Mark, die elektronisch gesteuerte Viergang-Automatik für 2.950. Wer die
Farbe lieber mit Metallic-Schimmer hätte, muß 550 Mark zuzahlen. Darüber hinaus gibt es
noch zahlreiche Extras, mit denen man seinen Wagen ganz individuell ausstatten kann.
Ein unkonventionelles Fahrzeug für individuelle Nutzungsmöglichkeiten im Alltag, Komfort
und kraftvollem Auftreten, das viel Funktionalität und noch mehr Fahrspaß auf und neben
den Straßen bietet. |