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MG Rover hat seinen drei
Rover-Limousinen- Modellreihen unter dem Label MG nun drei sportliche Modellreihen zur
Seite gestellt. Sportlichere Optik innen wie außen, stärkere Motoren und Modifikationen
am straffer ausgelegten Fahrwerk sowie größer dimensionierte Bremsen heben die MGs von
den Rover-Modellen ab.

Die Sportlimousinen zeichnen sich durch
die sehr direkte Lenkung sowie eine stabile Straßenlage dank Sportfahrwerk und tiefer
gelegter Karosserie aus. Die optische Sportlichkeit verspricht nicht nur, sondern hält,
was sie verspricht: kurvenfreudige Agilität und dynamisches Handling zeichnen alle drei
Sportmodelle aus. Dabei sind die straff abgestimmten Fahrwerke alles andere als
unkomfortabel.
Optisch unterscheiden sich die
MG-Sportlimousinen durch Front- und Heckspoiler (der Heckspoiler kostet beim ZT allerdings
Aufpreis), der in Wagenfarbe lackierten Kühlergrilleinfassung (bei den Rover-Modellen
verchromt), Frontgrill und Lufteinlässe aus Edelstahl sowie größere Leichtmetallräder
von ihren Rover-Brüdern. Am Heck deuten die Edelstahl-Endstücke mit Hitzeschild
(Doppelrohre beim ZR und ZT) die sportliche Motorisierung an, die nach Anlassen des Motors
auch akustisch deutlich wird.
Innen sorgen Teilleder-Sportsitze
mit farblichen Akzenten in Wagenfarbe, Rhodium-Silberfarbenes Dekor in Armaturenbrett,
Mittelkonsole und Türverkleidung sowie helle Tachoscheiben für eine sportliche Note.
Ansonsten gleicht das Interieur in seinen Formen dem der jeweiligen Rover-Limousinen.
MG ZR

Der MG ZR 160 ist das sportliche Pendant
zum Rover 25. 160 muntere Pferdchen treiben den aus
dem MGF Trophy bekannten 1,8-Liter-Motor in der kleinen MG-Limousine an.
17-Zoll-Leichtmetallräder statt der beim Rover 25 serienmäßigen 16-Zöller sowie die
Tieferlegung sorgen für die sportliche Straßenlage.
Auf gut 4 m Länge bietet der ZR
ausreichend Platz für bis zu fünf Personen; 304 Liter Kofferraum sowie die
serienmäßige Klimaanlage sind seine praktischen Vorzüge.

Die Fahrleistungen sind wirklich
ordentlich: Von Null auf Tempo 100 sprintet der ZR in 7,8 Sekunden, seine
Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Dabei ist er bei ökonomischer Fahrweise sehr
knauserig mit dem teuren Kraftstoff: Knappe 7,5 Liter Superbenzin auf 100 km im gemischten
Zyklus nach EU-Norm, 10,4 Liter in der Stadt und 5,8 Liter außerstädtisch (alles
Herstellerangaben).
MG ZS
Der MG ZS 180 ist die sportliche Variante
des Rover 45. Mit 4,38 m Länge bietet er Platz für bis zu fünf Personen und reichlichen
470 Liter Gepäck.

Der 177-PS-starke 2,5-Sechszylinder-Motor
sorgt für sauberen Durchzug. Damit ist die Sportlimousine gut motorisiert und ganz schön
flott unterwegs. Von Null auf 100 reichen ihm 7,7 Sekunden, bei 224 km/h sind seinem
Vortrieb Grenzen gesetzt. Im Verbrauch gibt auch er sich mit 9,5 Litern Superbenzin auf
100 km bei ökonomischer Fahrweise im gemischten Zyklus nach EU-Norm insgesamt recht
genügsam, im reinen Stadtverkehr mit 14,1 Liter aber eher durstig (alles
Herstellerangaben).

MG ZT
Unter der sportliche Optik des MG ZT 190
steckt als Basis der Rover 75. Das Topmodell der sportlichen MG-Limousinen verbindet die
Annehmlichkeiten der oberen Mittelklasse mit einer Extraportion Dynamik. Auf 4,75 m Länge
bietet er guten Fahrkomfort für fünf Personen und 432 Liter Ladung.

Der 2,5-Liter-Sechszylinder mit 190 PS
kann aber nur als Einstieg gelten. Nur 13 PS mehr als im ZS-Modell sind angesichts eines
Mehrgewichts von 250 kg subjektiv nicht ausreichend für einen wirklich befriedigenden
Antritt und Durchzug. Das kann der kleinere ZS besser. Hier wird Rover noch ein paar
größere Aggregate nachschieben müssen.
Objektiv ist die Beschleunigung von Null
auf 100 km/h in 8,2 Sekunden ja nicht schlecht, ebenso wenig die Höchstgeschwindigkeit
von 225 km/h. Untermotorisiert ist der ZT nur unter sportlichen Aspekten: Für eine
gelassene Fahrweise reicht der Motor allemal.
Ein Verbrauch von 9,8 Liter Superbenzin
auf 100 km bei ökonomischer Fahrweise im gemischten Zyklus nach EU-Norm sind für den
1.560 kg schweren Wagen ganz ok. Sein Terrain sind Landstraßen und Autobahnen. Im
Stadtverkehr ist er nämlich nicht von der sparsamen Sorte: satte 14,3 Liter nimmt er sich
hier auf 100 km (alles Herstellerangaben).

Serienmäßige Sicherheit bieten in allen
drei Modellreihen Servolenkung, durchweg größer dimensionierte Bremsscheiben (vorne
innenbelüftet) mit ABS und elektronischer Bremskraftverteilung, Drei-Punkt-Gurte auf
allen fünf Sitzen, höhenverstellbare Kopfstützen auf allen Außenplätzen (im ZT sogar
auf allen fünf Plätzen) sowie Front- und Seitenairbags vorne. Zusätzlich sind für den
ZT gegen Aufpreis Kopfairbags (460 Mark) erhältlich.

Die einzelnen Sportmodelle sind etwa 5
bis 8 Prozent teurer als die Limousinen. Der MG ZR ist ab37.747,52 Mark (19.300 Euro) zu
haben, der MG ZS ab 43.615,01 Mark (22.300 Euro) und der MG ZT ab 61.608,65 Mark (31.500
Euro). Dafür gibt es eine recht umfangreiche Serienausstattung inklusive Klimaanlage (ZT
Klimaautomatik) und Alarmanlage, beim ZT sogar Xenon-Licht. Metallic-Lackierungen, ein
elektrisches Glas-Schiebe-Hebedach sowie die Alarmanlage mit Innenraumüberwachung kosten
extra. Beim ZT ist die Aufpreisliste etwas unfangreicher, bietet dafür aber auch mehr
Komfort: der Heckspoiler kostet extra, als Sonderausstattung zu haben sind zudem unter
anderem eine Geschwindigkeitsregelanlage, Regensensor, Kopfairbags sowie Bordcomputer und
ein Radio-Navigationssystem.
An Garantien gewährt MG Rover
Deutschland 3 Jahre Herstellergewährleistung und drei Jahre Mobilitätsgarantie
beides ohne km-Begrenzung. Dazu kommen drei Jahre auf den Lack und 6 Jahre auf die
Karosserie gegen Durchrostung. Außerdem kann der Käufer über eine
Anschlussgewährleistungen für bis zu weitere drei Jahre gegen Aufpreis bekommen. |