Kapitel 6: Die Extras für alle – Felgen, Reifen

Felgen: Kreuzspeichen, Sterne und noch mehr

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Nicht immer gibt es die schönen Felgen serienmäßig oder als Sonderausstattung ab Werk mitgeliefert wie bei den GTI-Modellen. Gerade die kleineren Volkswagen bzw. die unteren Ausstattungslinien waren und sind oft sogar nur mit Stahlfelgen (zumeist immerhin mit Radkappen) zu haben. Da kann sich der anspruchsvolle VW-Fahrer nur anderweitig umschauen.Neben den Tunern mit eigenen Leichtmetall- oder Aluminiumreifen sind auch eine große Anzahl von Felgen-Spezialisten auf dem Markt, die sich ganz auf dieses Marktsegment konzentrieren und ihre Leichtmetall- oder Alu-Räder marken- und marktübergreifend anbieten. Die meisten dieser Felgen sind in der Regel auch über einen Komplett-Tuner zu bekommen, selbst wenn dieser ein eigenes exklusives Felgenprogramm hat.Tuning-Felgen profitieren in aller Regel vom Rennsport-Engagement ihrer Hersteller und Entwickler. Verwindungssteifigkeit und perfekte Fahrdynamik, optimale Aerodynamik mit bester Bremsenkühlung und geringes Gewicht der Leichtmetall- oder Aluminium-Räder stehen bei der Entwicklung von Rennsportreifen im Vordergrund. Davon profitieren auch Reifen für Serien- oder Tuningfahrzeuge, bei denen es sich um absolute Hochleistungsprodukte handelt.

Die Freigabe für Felgengrößen stehen im Fahrzeugschein unter den Ziffern 20 – 23 oder 33. Wer sich größere Reifen montieren lassen will, braucht eine Teile-ABE, Prüfbericht oder Mustergutachten des Felgenherstellers und muss die montierte Felge im Zweifelsfalle auch in die Wagenpapiere eintragen lassen. Bei sehr großen Felgen sind nämlich u. U. Karosseriearbeiten von Nöten: das Blech muss weitergezogen oder umgebördelt werden, damit der Reifen nicht an der Karosserie schleift.

Die Einpresstiefe (ET) verrät den Abstand von der Felgenmitte bis zur inneren Anlagefläche des Radsternes. Eine hohe Einpresstiefe deutet auf ein schmales Felgen-Außenbett, eine geringe Einpresstiefe auf ein tiefes Felgenbett. Je kleiner die Einpresstiefe, desto weiter steht das Rad aus dem Radkasten heraus. Auch das kann bei gleicher Felgengröße Karosseriearbeiten bei Anpassen des Rades erfordern.

Wem die Breite der Achsen nach der Montage der Räder immer noch nicht reicht, kann die »Achsbreite« auch noch mit Distanzscheiben verbreitern.

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Hier findet sich eine kleine Auswahl von Rädern aus dem Angebot der reinen Felgenanbieter. Die exklusiven Tuner-Felgen mit aufzuführen würde hier den Rahmen sprengen.

Ausgewählt ist nicht unbedingt das schönste Rad des jeweiligen Herstellers – das ist ohnehin Geschmackssache. Wir haben eher versucht, insgesamt einen möglichst differenzierten Überblick zu geben, welche unterschiedlichen Arten von Felgen-Designs überhaupt auf dem Markt sind.

 

 

foto098.jpg (35320 Byte)AEZ LeichtmetallräderSeit 1995 ist AEZ Teil der internationalen Firmengruppe BBV. Die Hennefer Entwickler und Produzenten von Leichtmetallrädern sind auf Stern- oder Speichendesigns spezialisiert, führen aber auch ausgefallenere Felgen in ihrem Programm.Im Mehrteil-Look kommt das Simas-Xtreme-Rad daher. Dieses Design-Rad besticht durch sein poliertes Tiefbett und die fast schon aggressiv anmutende, stark konturierte Speichenform. Das Simas-Xtreme-Rad kann als 15- bis 18-Zöller montiert werden.

 

foto099.jpg (37294 Byte)ATSDer Felgenspezialist ATS Leichtmetallräder aus dem pfälzischen Bad Dürkheim bietet Räder unter den Marken ATS, AluStar und WSL an. Mit ihren Modellreihen bieten sie Räder mit Freigaben für ziemlich alle gängigen Pkws. Von klassischen Fünf- und Sechs-Stern-Felgen bis hin zum Speichen- oder Kreuzspeichen-Design haben die Hessen ein- und mehrteilige Räder von 13 bis 18 Zoll in ihrem Programm.Ein besonders ausgefallenes Stück ist das neue Cetus-Rad. Markant ist das Zwei-Ebenen-Design mit dem schlankem Stern, der tief hinabtaucht in die geschwungene Tragfläche. Die Highgloss-silber gilt als besonders schmutzabweisend. Dieses Rad wird in der Größen 18 und 21 Zoll angeboten und ist in der 18-Zoll-Variante mit ET 30 bzw. 35 freigegeben für Golf, Beetle, Bora und Passat.

 

foto100.jpg (40589 Byte)AZEV LeichtmetallräderVon ein- und mehrteiligen Felgen bis hin zu Off-Road-Leichtmetallern reicht das Programm der Heppenheimer. Zwischen 15 und 19 Zoll messen die Felgen im Durchmesser und sie sind freigegeben für fast alle Serienfahrzeuge.Mit dem Radtyp A hatte AZEV vor zehn Jahren angefangen. An dieses erste Rad erinnert das neue mehrteilig Rad AS, welches zur Motor-Show 1999 vorgestellt wurde und dem klassischen Fünfstern des A-Rades nachempfunden ist. Die Felge ist in Silber-hornpoliert erhältlich. Insgesamt wirkt es hochwertiger und detaillierter gestaltet. Das Rad AS ist lieferbar in 17 und 18 Zoll mit ET 30 bzw. 35.

 

 

foto101.jpg (36232 Byte)BBS KraftfahrzeugtechnikBBS ist bekannt für die dynamischen Kreuzspeichen-Räder. Aber auch Speichen- oder Stern-Räder für die gängigen Pkw-Marken finden sich im Programm des Schiltacher Felgen-Spezialisten.Einen Preis für Schönheit hat gerade im letzten Jahr der Top-Reifen von BBS, der RX II, gewonnen. Leser einer Automobil-Zeitschrift wählten das zweiteilige Kreuzspeichen-Rad zum schönsten Rad des Jahres 1999. Akzente setzen die Titanverschraubungen. Das Brillantsilber lackierte RX II-Rad ist in 17 und 18 Zoll mit ET 32 bzw. 35 und Freigaben für Golf, Bora, Beetle, Passat und Sharan lieferbar.

 

foto102.jpg (80016 Byte)Borbet LeichtmetallräderDas traditionsreiche Familienunternehmen aus dem sauerländischen Hallenberg produziert Leichtmetallräder für Pkw, Off-Roader und Nutzfahrzeuge. Zehn Pkw-Felgen, die in Dimensionen zwischen 13 und 18 Zoll lieferbar sind, stehen zur Zeit für Pkw-Umrüstungen zur Auswahl. Typisch für Borbet sind Stern-Designs.Dieses besonders massige Fünf-Stern-Rad, Design A genannt, gibt es in den Größen 15 bis 17 Zoll mit ET 20, 25 bzw. 35 und kann vom Lupo bis zum Passat, auch auf ältere Modelle, aufgezogen werden. Es ist silber-hornpoliert.

 

foto103.jpg (42372 Byte)KW WheelsKW Wheels ist ein Geschäftszweig der KW Automotive, die neben Leichtmetallrädern auch Gewindefahrwerke und Fahrwerkskomponenten, Sportlenkräder und sportliches Autozubehör entwickelt und produziert.Neuestes Modell der KW Wheels ist das »Turbo«-Rad. Optisch setzt es durch den zweiteiligen Look ebenso wie mit der eigenwilligen Speichen-Gestaltung sportliche Akzente. Das Rad mit dem auf Hochglanz polierten Felgenbett ist in 17 oder 18 Zoll zu haben.

 

foto104.jpg (26685 Byte)OZ LeichtmetallräderDer italienische Hersteller OZ Wheels mit Deutschland-Sitz in Biberach hat ein vielseitiges Felgen-Programm: Von Speichen bis Sterne, Flachbett- und Tiefbett-Felgen, massig und solide oder eher zierlich und dynamisch – und mit einem Modellprogramm von 14 bis 18 Zoll.Einer für alle: Für alle Volkswagen, sowohl mit Vierer- als auch mit Fünfer-Lochkreis ist das Polaris-Rad verwendbar: In den Felgengrößen 14, 15, 16 und 17 Zoll mit ET von 35 – 37 Prozent passen die massiven Fünfstern-Räder in aller Regel sogar in die Serien-Radhäuser.

 

foto105.jpg (36847 Byte) foto106.jpg (44368 Byte)RonalRonal entwickelt und produziert nicht nur Exklusiv-Räder für Automobilhersteller und Tuner, die diese mit ihrem Logo versehen auf ihre Fahrzeuge montieren. Der deutsche Radhersteller mit Produktionsstätten weltweit bietet auch unter eigenem Namen Leichtmetallräder vorzugsweise in Speichen- oder Stern-Designs auf den Nachrüstmarkt an.Innovatives Speichen-Design verraten die neuen LZ-Alu-Räder. Das einteilige LZ-Rad ist in den Größen 14 bis 17 Zoll und ET 35,37 und 38 zu haben, zweiteilige LZ-Rad als 17- und 18-Zöller mit ET 30, 31 und 35. Die einteilige Version ist silber-metallic lackiert, die zweiteilige silber-hornpoliert.

 

 

Hauptsache schwarz und breit: Die Reifenfoto107.jpg (72946 Byte)Der Reifen ist die einzige Verbindung zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Je leistungsstärker das Fahrzeug desto mehr wird den Reifen abverlangt. High Performance verlangt nach Reifen, die diese Leistung sekundenschnell in Traktion und Verzögerung umsetzen können.Breitere Reifen bieten ein Plus an aktiver Sicherheit: Das Auto lässt sich exakter lenken, liegt stabiler in der Kurve und kommt beim Bremsen dank der breiteren Auflagefläche der Reifen schneller zum Stand. Allerdings haben Breitreifen auch Nachteile: Sie neigen eher zum Aquaplaning, da sie mehr Wasser verdrängen müssen; der Wagen liegt dank des niedrigeren Querschnitts härter auf der Straße und auf Straßen mit Längsrillen ist Vorsicht und ggf. leichtes Gegenlenken angesagt, wenn das Fahrzeug nervös reagiert.

Der Aquaplaninggefahr begegnen die Hersteller mit breiten Mittelrillen und / oder fächerförmig zur Außenwand weggehende tiefe Profilrillen. Damit wirkt das Profil pfeilförmig gestaltet. Fast alle Tuning- oder Breitreifen sind demnach laufrichtungsgebunden, manche – mit asymmetrischer Gestaltung der Laufflächen – mit der Montage sogar auf eine bestimmte Fahrzeugseite festgelegt. Spezielle Gummimischungen sollen zudem dem Grip bei Nässe allgemein erhöhen. Mittelrillen durchlüften die Reifenaufstandsfläche bei der Fahrt und senken damit die Reifentemperatur.

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Auf schöne Felgen muss der anspruchvolle Autofahrer natürlich auch passende Reifen ziehen. Eine ganze Reihe Hersteller bietet ausgesprochene Tuning- oder Breitreifen an. Aber auch für die kleineren Dimensionen bestimmt nicht mehr nur die Funktion die Optik: Auch hier finden sich Reifen mit Design-Qualitäten, die man sich nicht nur der funktionellen Qualitäten wegen auf die Felgen zieht.

Natürlich kann sich der Tuningfreund die größeren, breiteren Reifen erst ab der Golf-Klasse oder bei verhältnismäßig großen Felgen (15″- oder gar mächtige 16″-Felgen auf einem Polo, Serie sind 13 oder 14 Zoll) aufziehen lassen. Tuning-Reifen gibt es nämlich üblicherweise erst ab einem Felgendruchmesser von 15 Zoll. Wenn der Besitzer vor allem schöne statt breite und mächtige Räder montieren will: Für den Lupo oder den Polo muss er dann mehr im konventionellen Reifenprogramm der Hersteller nach einem ansehnlichen Reifen suchen.

Es würde hier zu weit führen, mehr als nur ausgesprochene Tuningreifen aufzuführen. Diese Aufstellung soll auch eher als Anregung zu verstehen sein, dass ein Reifen mehr als nur schwarz und breit, sondern darüber hinaus auch schön gestylt sein kann …

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Bridgestone Potenza S-02 Pole Position und
Bridgestone Potenza RE 040

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Von einem breiten Laufstreifen in der Mitte gehen breite Profilrillen fächerförmig nach außen. Sportlich und massiv in der Optik fährt der markant gestaltete Bridgestone Potenza S-02 Pole Position vor. Der neue Potenza RE 040 ist weniger markant in der Optik: vier breite Mittelrillen und massive Außenschultern sorgen hier für Grip und Kurvenstabilität. Der S-02 ist laufrichtungsgebunden und kann auf 15- bis 20-Zoll-Felgen in Größen von 195/55 bis 285/30 aufgezogen werden. Die maximale Höchstgeschwindigkeit, für die die Reifen zugelassen sind, beträgt über 240 km/h (Speed-Index ZR).

Mit der gleichen Höchstgeschwindigkeitszulassung geht der RE 040 ins Rennen. Ihn gibt es in den Dimensionen 185/55 bis 255/35 für 15- bis 18-Zoll-Felgen.

 

Conti Sport Contact

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Der Reifen verfügt über ein asymmetrisches Profil mit geschlossener Außenschulter für guten Halt bei Kurvenfahrten, die fein strukturierte Innenschulter soll Wasser ableiten. Vier tiefe umlaufende Rille verdrängen zum einen mehr Wasser, senken aber zum anderen auch die Reifentemperatur an der Lauffläche: Ein Vorteil gerade bei hohen Geschwindigkeiten.

Den Conti Sport Contact gibt es für Felgen ab 13 Zoll Durchmesser. Die größten Felgen dürfen 19 Zoll Durchmesser haben. Von 175/50er bis 285/30er Reifen reicht die Auswahl. Zugelassen ist der Reifen bis zu maximalen Höchstgeschwindigkeit von über 240 km/h (Speed-Index ZR).

 

Dunlop SP Sport 9000 und Dunlop SP Sport 8000

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Der laufrichtungsgebundene Dunlop SP Sport 9000 wurde für komfort-orientiertes Fahren im sportlichen Hochleistungsbereich sowie fürs Tuning entwickelt. Das Flagschiff der Dunlop-Pkw-Reifen-Familie verfügt über fächerförmig nach außen laufende Profilrillen ohne Mittelrille. Für Felgen mit einem Durchmesser von 13 bis 21 Zoll in Dimensionen von 185/50 bis 335/30 wird er angeboten und ist bis zu einer maximalen Geschwindigkeit über 240 km/h (Speed-Index ZR) zugelassen.

Der laufrichtungsgebundene Dunlop SP Sport 8000 mit breiten Umlaufrillen wurde für den Einsatz bei Hochleistungslimousinen der gehobenen Mittel- und Oberklasse sowie bei Sportwagen und fürs Tuning entwickelt. In Dimensionen von 205/50 bis 285/30 kann man ihn auf 15- bis 20-Zoll-Felgen montieren. Als maximale Höchstgeschwindigkeit ist er für bis über 240 km/h (Speed-Index ZR) zugelassen.

Als dritter Dunlop-Reifen findet der SP Sport 2000 auf 13- bis 18-Zoll-Felgen im Tuning Verwendung.

 

Firestone Firehawk SZ40

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Auch Firestone bietet einen Reifen für Fahrer leistungsstärkerer Automobile an: den Firehawk SZ40. Mit gezackter Mittellauffläche, von der fächerförmig breite Profilrillen zu den massiven Außenschultern weggehen, bietet er eine außergewöhnliche Erscheinung. Optimale Wasserableitung mit guten Nass- und Trockenhandling bei hohem Komfort stand dabei für die Entwicklungsingenieure im Lastenheft. Der laufrichtungsgebundene Pneu ist als 15- bis 17-Zöller zu bekommen in den Größen 185/55 bis 255/40 und Geschwindigkeitszulassungen von bis zu 270 km/h (Speed-Index W).

 

Fulda Carat Extremo

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Zwei breite und eine schmale Mittelrille drängen die Nässe unter der Reifenaufstandsfläche weg, Profilrillen laufen seitlich schräg nach außen. Klassische Profilgestaltungs-
elemente, die dem Breitreifen Fulda Carat Extremo trotz breiter Aufstandsflächen ein gesundes Maß an Aquaplaningsicherheit geben soll.

Lieferbar ist der Reifen aus der hessischen Stadt am gleichnamigen Fluss für 15- bis 18-Zoll-Felgen in 195/45 bis 245/45. Der Reifen ist bis zu maximalen Geschwindigkeiten von über 240 km/h (Speed-Index ZR) zugelassen.

 

Goodyear Eagle F1

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Ein markantes pfeilförmiges Fennsport-Profil charakterisiert den Goodyear Eagle F1. Das laufrichtungsgebundene Profil drängt die Fahrbahnnässe zum Reifenaußenrand ab, um Aquaplaning vorzubeugen. Die Silica-Gummimischung sorgt für Grip auf trockener wie nasser Fahrbahn.

Der Eagle F1 ist in den Felgengrößen 14 bis 20 Zoll im Programm und umfasst Größen von 185/60 bis 275/30. Die höchsten Geschwindigkeitszulassungen reichen bis hin zum Speed-Index ZR (über 240 km/h).

Der Eagle Ventura bedient die kleineren Fahrzeug-Kategorien mit Felgen zwischen 13 und 16 Zoll in den Dimensionen von 175/70 bis 225/45.

 

Michelin Pilot Sport und Michelin Pilot Exalto

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Die Michelin-Pilot-Reifenfamilie der Geschwindigkeits-Kategorien über 190 km/h (Speed-Indizes H, V, W, Y und ZR) ab. Der Topreifen der Familie, der laufrichtungsgebundene Michelin Pilot Sport, repräsentiert die überaus sportliche Auslegungsvariante für sportliche und entsprechend veredelte Automobile. Verbesserte Aquaplaning-Eigenschaften verschafft er sich mit seinen breiten Mittelrillen sowie den pfeilförmig zu den Außenrändern verlaufenden Profilrillen.

Für Felgendurchmesser von 16 bis 20 Zoll ist er zu haben, in 205/55 bis 335/30 und bis zu maximalen Höchstgeschwindigkeiten von über 240 km/h (Speed-Index ZR).

Für Raddurchmesser zwischen 14 und 16 Zoll bietet Michelin den neuen Pilot Exalto, einen agil und sportlich ausgelegten Reifen, als Nachfolger des Pilot SX-GT an. Auch bei ihm sorgen zwei breite Mittelrillen und pfeilförmig nach außen weg verlaufende Profilrillen für gutes Nässeverhalten. Bislang wird er mit einer maximalen Geschwindigkeitszulassung von bis zu 240 km/h (Speed-Index V) angeboten. Weitere Dimensionen, auch in 13 bzw. 17 Zoll, sind in Vorbereitung.

 

 

Pirelli P Zero und Pirelli P 7000

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Der Pirelli P Zero (oben) bietet mit dem Direzionale und dem Asimmetrico zwei Profilgestaltungen als Ergebnis eines Entwicklungskonzepts. Gemeinsam oder einzeln, je nach Antriebskonzept, Einsatzbedingungen und Fahrstil erfüllen sie die an sie gestellten Ansprüche.

Der Direzionale ist für 17- bis 20-Zoll-Felgen mit 205/55 bis 255/35 und bis Höchstgeschwindigkeiten über 240 km/h (Speed-Index ZR) ausgelegt. Der Asimmetrico bedient bei gleichen Höchstgeschwindigkeitszulassungen 15- bis 20-Zoll-Felgen mit 195/45 bis 335/25.

Der sportliche Niederquerschnittreifen Pirelli P 7000 ist konzipiert für aktive Fahrer. Die breite umlaufende Mittelrippe bringt Lenkpräzision und Geradeauslauf, zwei umlaufende Mittelrillen und lanzettförmige Profileinschnitte sorgen auch bei hohen Geschwindigkeiten für schnelle Wasserableitung.

Für Felgen von 15 bis 19 Zoll in 195/55 bis 265/30 ist dieser Reifen konzipiert, ebenfalls bis in die Höchstgeschwindigkeitkategorie über 240 km/h (Speed-Indix ZR).

 

Pneumant PN 950 Tritec

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Zwei breite, umlaufende Mittelrillen sorgen für effektiven Ablauf von Wasser unter der Reifenaufstandsfläche. Schräg zur Seite laufende Profilrillen in den Schultern leiten die Nässe zur den Außenrändern des Reifens ab.

Der laufrichtungsgebundene Breitreifen für Fahrzeuge der gehobenen Mittel- und Oberklasse passt auf 15 bis 17-Zoll-Räder. In 205/60 bis 255/40 ist er zu haben und ist zugelassen für Höchstgeschwindigkeiten über 240 km/h (Speed-Index ZR).

 

Semperit Direction

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Der Direction ist der aktuelle Hochleistungsreifen von Semperit. Laufrichtungsgebunden, mit unterschiedlicher Gestaltung von Innen- und Außenschulter – massive Profilklötze an der geschlossenen Außenschulter, pfeilförmige Längs- und Querrillen für den Wasserabfluss innen – für mehr Kurvenstabilität sowie zwei breiten Mittelrillen für gute Wasserableitung bei regennasser Fahrbahn sind seine Kennzeichen.

Dieser Reifen steht für Felgendurchmesser von 15 bis 18 Zoll in 195/50 bis 255/40 zur Verfügung. Geschwindigkeitsfreigaben bis 270 km/h (Speed-Index W) lassen ihn auch auf sportlichen Autos eine gute Figur machen.

 

Toyo Proxes T1-S

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Dynamische Akzente setzt die pfeilförmige Profilgestaltung, kräftige Schulterblöcke geben Stabilität bei Kurvenfahrten, breite Profilrillen leiten das Wasser gut ab und mindern die Aquaplaninggefahr.

Der Toyo Proxes T1-S ist für Felgendurchmesser der Größen 15 bis 18 Zoll zu bekommen, in 185/55 bis 295/35. Die Geschwindigkeitszulassungen gehen bis 300 km/h (Speed-Index Y).

 

 

 

Uniroyal rallye RTT-2

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Der Uniroyal rallye RTT-2 gilt als der Regenspezialist unter den Breitreifen. Mit seiner pfeilförmigen Profilgestaltung sieht er nicht nur gut aus, sondern ist auch im Zusammenspiel mit einer speziellen Gummimischung besonders nässetauglich, leitet das Wasser zu den Seiten hin gut ab.

Seit diesem Jahr ist der RTT-2 für Felgen in den Größen 15 bis 18 Zoll in den Querschnitten in 195/55 bis 265/35 erhältlich. Er ist für Geschwindigkeiten bis zu 270 km/h (Speed-Index W) zugelassen.

 

 

Vredestein Sportrac

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Der Sportrac sollte, so das Ziel seiner Entwickler, nicht nur höchste funktionale Anforderungen erfüllen, sondern auch hinsichtlich seines Designs klassische Qualitäten besitzen. Aus diesem Grund wurde der Reifen in Zusammenarbeit mit Giugiaro Design gestaltet. Zwei breite Längsrillen garantieren gute Wasserableitung und damit besseren Grip auch auf nassen Straßen.

Der Sportrac ist ein Breitreifen des niederländischen Herstellers Vredestein. Es gibt in den Formaten 14 bis 17 Zoll in Größen von 185/60 bis 235/45. Dieser Hochgeschwindigkeitsreifen ist bis 240 km/h (Speed-Index V) zugelassen.

 

Yokohama A539 und Yokohama AVS Sport

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Neu im Tuning-
reifen-
Programm der Japaner sind der Yokohama A539 für 14- bis 17-Zoll-Felgen sowie der Yokohama AVS Sport für 16- bis 20-Zoll-Felgen. Der A539 ist als Hochleistungs-Sportreifen für kleinere Felgen konzipiert und garantiert sichere Straßenlage für Geschwindigkeiten bis zu 270 km/h (Speed-Index W). Mit 185/60 bis 235/40 bedient er hier das Breitreifensegment. Seine patentierte Silica-Carbon-Technologie »Zeruma« optimiert das Fahrverhalten bei Nässe. Der AVS Sport ist der Hochleistungsreifen für große Felgen, ist für Geschwindigkeiten bis 300 km/h (Speed-Index Y) zugelassen, in Dimensionen von 205/55 bis 285/30.

 

Winterreifen: Für große, leistungsstarke Autos ein Muss

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Gerade für leistungsstärkere Automobile mit breiter Bereifung sind Winterreifen unumgänglich. Zum einen bieten Sie bessere Traktion bei verschneiten Straßen, zum anderen – Schnee ist in manchen Teilen Deutschlands ja eher selten – kürzere Bremswege bei kalten Temperaturen bei jeder Witterung. Die Gummimischung von Sommerreifen verhärtet bei Temperaturen von unter 7 Grad und bringt nicht mehr die nötige Bodenhaftung auf.

Schmaler sollten die Reifen für den Winter sein, denn Breitreifen auf schweren Fahrzeugen sind im Schnee nicht ganz problemlos. Auch für die flotte Gangart sind Winterreifen mittlerweile fit: Reifen, die zugelassen für Geschwindigkeiten bis 210 km/h (Speed-Index H) hat jeder namhafte Hersteller in seinem Programm, und auch Winterreifen mit Geschwindigkeitszulassung bis 240 km/h (Speed-Index V) bieten mittlerweile die ersten Hersteller an.

Leichtmetallfelgen sind heutzutage den Stahlfelgen vorzuziehen: Neue Beschichtungen und Lackierungen sind unempfindlicher gegen Salz. Stahlfelgen rosten unter Umständen und vor allem sehen die Schwarzlackierten auf einem großen und / oder veredelten Auto einfach besch… aus. Allerdings empfehlen sich für die Montage der Winterräder nicht nur Felgen für schmalere Reifen als im Sommer, sondern vor allem auch glatte, einfache Felgen-Designs, die sich schnell vom Salz befreien und reinigen lassen: glattflächige Einteiler ohne Ecken, Schrauben und Kanten.

© 2000 Petra Grünendahl

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