Toyota Auris Touring Sports Hybrid

Fahrbericht.
Toyota Auris Touring Sports Hybrid

Solider und sparsamer Lader
Von Petra Grünendahl

Toyota Auris Touring Sports Hybrid. Foto: Petra Grünendahl.

Toyota Auris Touring Sports Hybrid. Foto: Petra Grünendahl.

Mit seinen fast 4,60 Meter ist der Toyota Auris Touring Sports schon eine beeindruckende Erscheinung, die man fast schon nicht mehr als Kompaktklasse bezeichnen kann. Die neue Chromspange hat unser Touring Sports allerdings noch nicht, die das facegeliftete Modell vorne an der Motorhaube trägt. Toyota als Hybrid-Pionier hatte seine Kompaktklasse Auris schon in der ersten Generation (2010) den kombinierten Antrieb aus Benzinmotor mit unterstützendem Elektromotor spendiert, so dass die japanische Kompaktklasse als einzige im C-Segment auf dem Markt mit drei verschiedenen Antriebsvarianten vertreten war.

Der Auris löste 2006 nach 40 Baujahren das Erfolgsmodell Toyota Corolla ab. Seit Anfang 2013 ist die zweite Generation des Auris auf dem Markt, mittlerweile ist er in einer überarbeiteten Version zu haben. Zum einen hat Toyota die Optik aufgefrischt und seinen anderen Modellreihen angeglichen. Allerdings tat sich auch unter dem Blechkleid eine Menge: Vom überarbeiteten Fahrwerk für mehr Fahrkomfort über eine neu abgestimmte elektrische Servolenkung bis hin zu einem neuen Einstiegsmotor (1.2 Turbobenziner) sowie einem neuen und einem überarbeiteten Dieselmotor. Auch der Hybrid-Antrieb konnte verbessert, der Spritverbrauch weiter gesenkt werden. In einem Auris Touring Sports aus der Baureihe vor dem Facelift sammelten wir mit dem Hybrid-Antrieb in der Ausstattungslinie Comfort erste Eindrücke.

Fahrzeug und Ausstattung

Toyota Auris Touring Sports Hybrid. Foto: Petra Grünendahl.

Toyota Auris Touring Sports Hybrid. Foto: Petra Grünendahl.

Den Auris gibt es entweder als Fünftürer oder – wie in unserem Fall – als Kombi, den Toyota „Touring Sports“ nennt. Guten Zugang bietet er zu beiden Sitzreihen, aber auch zum Laderaum. Die Übersicht profitiert von der optionalen Einparkhilfe vorne und hinten sowie der Rückfahrkamera. Über das Platzangebot kann man in beiden Reihen nicht meckern. Der Laderaum fasst 530 Liter hinter der Rücksitzbank unter der Laderaumabdeckung. Durch Versenken der Rücksitzbank passen dachhoch bis zu 1.658 Litern – auch beim Hybrid-Antrieb, da die Batterieeinheit nicht zu Lasten des Gepäckraumes verbaut wurde. Ein Gepäckraum-Trennnetz schützt die Insassen vor der Ladung. Es kann sowohl hinter den Rücksitzen als auch bei erweitertem Laderaum hinter den Vordersitzen montiert werden.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Autotest, Fahrbericht, Fahrtest | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Jaguar XE 20d R-Sport

Fahrbericht.
Jaguar XE 20d R-Sport

Sportlich-elegante Premium-Mittelklasse,
aber von der sparsamen Sorte

Von Petra Grünendahl

Jaguar XE 20d R-Sport. Foto: Petra Grünendahl.

Jaguar XE 20d R-Sport. Foto: Petra Grünendahl.


Zeitlos elegant und mit hoher Aerodynamik glänzt der Jaguar XE. Mit seiner coupéhafte Silhouette und einem cW-Wert (Luftwiderstandsbeiwert) von 0,26 zählt er zu den windschnittigsten seiner Klasse. Die Sportlimousine XE ist das Einstiegsmodell der englischen Marke und zählt mit seinen 4,67 Metern Karosserielänge zur Mittelklasse. Ein XE mit Zweiliter-Turbodiesel und 180 PS in der Ausstattungsoption R-Sport vermittelte erste fahrerische Eindrücke.
 

Seit Juni 2015 ist der Jaguar XE als Nachfolger des X-Type auf dem deutschen Markt. Jüngst ergänzte ein neu entwickelter Zweiliter-Common-Rail-Diesel die Modellpalette. Der englische Automobilhersteller Jaguar wurde 1922 gegründet, produziert seit 1927 sportlich-elegante Auto-Karosserien und ist seit 1928 in Coventry ansässig. Heute verfügt Jaguar neben einem Entwicklungszentrum in Coventry über zwei Werke in der Nähe von Birmingham und Liverpool. Von 1989 bis 2008 gehörte Jaguar zur Premium Automotive Group der Ford Motor Company. Danach übernahm Tata Motors (Indien) Jaguar und Land Rover, die 2011 zur Jaguar Land Rover Limited verschmolzen.

Fahrzeug und Ausstattung

Jaguar XE 20d R-Sport. Foto: Petra Grünendahl.

Jaguar XE 20d R-Sport. Foto: Petra Grünendahl.

Jaguar XE 20d R-Sport. Foto: Petra Grünendahl.

Jaguar XE 20d R-Sport. Foto: Petra Grünendahl.

Vier Türen bieten guten Zugang zum Innenraum. Recht ordentlich ist die Übersicht über die Karosserie, nach hinten verbessert eine optionale Rückfahrkamera die Sicht. Einparkhilfen für vorne und hinten sind in diesem Optionspaket ebenfalls enthalten. In beiden Sitzreihen finden die Passagiere großzügige Platzverhältnisse vor. Die sportlich konturierten Sitze in der ersten Reihe bieten guten Seitenhalt. Der Kofferraum fasst maximal 455 Liter. Die Rückbanklehne ist gegen Aufpreis zweifach geteilt (40:20:40) verfügbar, so dass schmale Gegenstände über die Kapazitätsgrenze hinaus bis auf die Rücksitzbank durchgeladen werden können. Mit Reifen-Repair-System fasst das Gepäckabteil 450 Liter, ein Platz sparendes Reserverad (gegen Aufpreis) reduziert das Gepäckabteil auf 415 Liter. Verzurrösen im Kofferraum erleichtern das Sichern der Ladung.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire

Testbericht.
SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire

Schicker Begleiter: Flott, aber sparsam
Von Petra Grünendahl

SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire. Foto: Petra Grünendahl.

SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire. Foto: Petra Grünendahl.

Sympathisch sieht er aus, der kompakte SUV aus Südkorea. Markant und akzentuiert ist sein Karosserie-Design, mit Linien und Sicken. Schick und modern, aber nicht modisch. „Urban Dynamic Design“ nennt es SsangYong. Damit ist trotz optionalem Allrad-Antrieb wohl klar, dass er eher im Großstadt-Dschungel denn im Gelände zu Hause sein wird. Das gilt insbesondere dann, wenn er in der Top-Ausstattung über ausgesprochene Breitreifen verfügt. Seine 4,20 Meter Karosserielänge ordnen in ganz klar in die Kompaktklasse.

SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire. Foto: Petra Grünendahl.

SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire. Foto: Petra Grünendahl.

Der Tivoli ist die erste Neuentwicklung nach Übernahme des koreanischen Herstellers SsangYong durch Mahindra & Mahindra Ltd., einen indischen Automobilhersteller, im Jahr 2011. Anfang 2015 kam der Tivoli in Südkorea in den Handel, seit Mitte 2015 ist er auch auf dem deutschen Markt zu haben. Den Tivoli mit Dieselmotor (e-XDi 160) gibt es seit Oktober. Wir durften einen Ssangyong Tivoli e-XDi 160 mit 115 PS testen: Mit Allradantrieb in der Top-Ausstattung Sapphire und der Metallic-Lackierung Flaming Red.

Die SsangYong Motors Deutschland GmbH in Kerpen bei Köln ist offizieller Importeur von Fahrzeugen der südkoreanischen Marke SsangYong für den deutschen Markt. Das Vertriebsnetz umfasst derzeit 200 Händler und wird kontinuierlich ausgebaut. Steigende Verkaufszahlen machen dies auch nötig.

Fahrzeug und Ausstattung

SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire. Foto: Petra Grünendahl.

SsangYong Tivoli e-XDi 160 Sapphire. Foto: Petra Grünendahl.

Die hohe Karosserie und die fünf Türen bieten zumindest für Passagiere einen guten Zugang zum Innenraum. Die hohe Ladekante ist für schweres Gepäck da eher ein Hindernis. Die Übersicht wird gerade nach hinten deutlich verbessert durch die Rückfahrkamera. Großzügig ist das Platzangebot in beiden Sitzreihen, auch groß Gewachsene kommen problemlos unter. Die gut konturierten sportlich-straffen Sitze vorne bieten exzellenten Seitenhalt. Hinten sind die Außenplätze ordentlich konturiert, dafür der mittlere Sitz etwas aufgebockt. Das Gepäckabteil wirkt eher nicht so groß, fasst aber gute 423 Liter. Durch Umklappen der serienmäßig geteilten Rückbanklehne kann man das Laderaumvolumen auf bis zu 1.115 Liter erhöhen.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mazda2 1.5 Exclusive Edition

Fahrbericht.
Mazda2 1.5 Exclusive Edition

Pfiffiger kleiner Japaner wird erwachsen
Von Petra Grünendahl

Mazda2 1.5 Exclusive Edition. Foto: Petra Grünendahl.

Mazda2 1.5 Exclusive Edition. Foto: Petra Grünendahl.


Die dritte Generation des Mazda2 wurde im Herbst 2014 in Paris vorgestellt und kam Anfang 2015 in Deutschland auf den Markt. Mit seinen 4,06 Metern Länge (plus 16 Zentimeter) ist die aktuelle Generation der Kleinwagen-Klasse schon ein wenig entwachsen. Etwas breiter in der Karosserie wirkt er stämmiger, um nicht zu sagen: erwachsener. Das Karosseriedesign ist markanter, muskulöser, ausdruckstärker. Sicken, Linien und Kurven verraten Charakter. Selbstbewusster tritt er jetzt auf. Mazdas Kodo-Design (Kodo – die Seele der Bewegung) macht ihn zum typischen Vertreter seiner Marke.

Mazda2 1.5 Exclusive Edition. Foto: Petra Grünendahl.

Mazda2 1.5 Exclusive Edition. Foto: Petra Grünendahl.

Seit 1979 war der japanische Automobilhersteller Mazda über eine strategische Partnerschaft mit der Ford Motor Company verbunden. 1996 wurde Ford größter Aktionär mit über einem Drittel der Stimmanteile. Im Zuge der Wirtschaftskrise 2008 verkaufte Ford schon einen Teil seiner Aktien, Ende letzten Jahres war Ford mit 2,1 Prozent der Stimmanteile nur noch viertgrößter Anteileigner. Dennoch darf sich Mazda auch mit diesem neuen Modell noch aus dem Baukasten von „Mutter“ Ford bedienen, insbesondere Fahrwerkskomponenten sind mit dem Ford Fiesta identisch. Die Motoren stammen zwar in ihrer Grundkonstrunktion noch von Ford, jedoch tragen sie mit der Skyaktiv-Technologie eigene Charakteristiken.

In einem Mazda2 mit 90-PS-Ottomotor und 1,5 Litern Hubraum, in der „Exclusive-Line“-Ausstattung, die man als die luxuriöse Top-Ausstattung bezeichnen kann, und in der Metallic-Lackierung Rubinrot „erfuhren“ wir ein wenig von dem, was der fast schon kompakte Japaner zu bieten hat.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Lada 4×4 Urban

Fahrbericht.
Lada 4×4 Urban

Einer der letzten wirklichen Geländegänger:
In Freizeitkleidung statt Blaumann

Von Petra Grünendahl

Der Lada 4x4 Urban bei der Präsentation in Hilden. Foto: Petra Grünendahl.

Der Lada 4×4 Urban bei der Präsentation in Hilden. Foto: Petra Grünendahl.

Der Lada Niva ist ein Begriff auf dem deutschen Markt. Nach einem Joint Venture mit General Motors darf das Wolga-Automobilwerk (AvtoVAZ, größter Pkw-Hersteller in Russland, der die Marke „Lada“ produziert) den Markennamen „Niva“ zur Zeit nicht nutzen. Auch wenn die Namensrechte noch bis 2018 bei GM liegen, die damit den „Chevrolet Niva“ vermarkten (allerdings nicht in Europa), so gibt den russischen Geländewagen (Werksbezeichnung 21214) aber nach wie vor auf dem deutschen Markt, allerdings aus genannten Gründen aktuell unter anderem Namen: Lada 4×4, Lada 4×4 Taiga und – jetzt neu: als Lada 4×4 Urban. Nicht ganz so kantig und archaisch wie die Modelle 4×4 oder 4×4 Taiga ist der 4×4 Urban gestaltet. Gefälliger, runder, für eine urbane Klientel, die bislang SUV fuhr: Blender, die optisch eine Geländegängigkeit versprechen, die sie aber nicht liefern können. Denn auch wenn der 4×4 Urban optisch ein wenig in die modischere Ecke gerückt ist, mehr als nur Arbeitsgerät sein will: Er ist und bleibt ein Geländewagen, der kann, wenn er muss. Einer der letzten einer aussterbenden Art!

Der Lada 4x4 Urban bei der Präsentation in Hilden. Foto: Petra Grünendahl.

Der Lada 4×4 Urban bei der Präsentation in Hilden. Foto: Petra Grünendahl.

Im Jahr 1976 kam der Niva auf den Markt. Nahezu unverändert wird die Karosserie heute noch gebaut. Unterm Blechkleid jedoch ist der Allradler schon mit der Zeit gegangen und erfüllt bis heute die technischen Standards, die durch technische Innovationen ebenso wie durch EU-Gesetzgebung kontinuierlich anspruchsvoller wurden. Diese Ansprüche musste Lada auch für seinen Geländewagen erfüllen, um ihn hier weiter vermarkten zu können. Auch als „4×4“ in seinen Modellvarianten ist und bleibt der Niva der Bestseller im Programm des russischen Herstellers für den deutschen Markt. Lada verfügt in Deutschland über ein Händlernetz mit 240 Partnern, das gesamte Servicenetz inklusive Werkstätten umfasst 320 Partnerbetriebe.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Fahrbericht, Fahrtest | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Lada Kalina Cross

Fahrbericht.
Lada Kalina Cross (2194)

Lifestyliges Transportmittel mit Nutzwert
Von Petra Grünendahl

Presse-Präsentation des Lada Kalina Cross in Hilden. Foto: Petra Grünendahl.

Presse-Präsentation des Lada Kalina Cross in Hilden. Foto: Petra Grünendahl.

Lada? Ja, Lada – die Marke gibt es noch. Lada meldet sich auf dem deutschen Markt zurück: Nach Modellen wie Granta und Kalina steht nun der Kalina Cross mit der Typbezeichnung 2194 in den Startlöchern. Zeitgemäß ist die Optik der neuen Personenwagen-Modellreihen. Aktuellem Lifestyle und Publikumsgeschmack entsprechend hat nun auch Lada eine so genannte „Cross“-Variante im Programm: Einen mit Off-Road-Optik aufgepeppten Pkw, wie ihn auch viele andere Autohersteller für ein paar Euros mehr als die Serienversion anbieten. Sie treffen durchaus auf einen interessierten Kundenkreis, der für diese Varianten bereit ist, mehr auszugeben. Markante Zierleisten, Verkleidungen an Kotflügeln und Schwellern, robuste unlackierte Kunststoffstoßfänger kennzeichnen den nun stämmiger wirkenden Kombi ebenso wie mehr Bodenfreiheit (18,2 Zentimeter). Zum Geländegänger taugt er damit nicht – soll er aber auch nicht. Lada positioniert sich am Markt in erster Linie über den Preis: der liegt bei 10.690 Euro für das Basismodell in Serienausstattung. Was russische Lifestyle-Kombi damit leistet, zeigte eine erste Ausfahrt.

Der neue Lada Kalina Cross. Foto: Lada Automobile GmbH.

Der neue Lada Kalina Cross. Foto: Lada Automobile GmbH.

„Lada“ ist der Markenname für Personenwagen des Wolga-Automobilwerks (AvtoVAZ), des größten Pkw-Herstellers in Russland. Das AvtoVAZ-Werk liegt in Togliatti (benannt nach dem italienischen Kommunisten Palmiro Togliatti), rund 1.000 Kilometer südöstlich von Moskau an der Wolga. Das technische Know-how sicherte bei Gründung des Unternehmens 1966 eine Kooperation mit Fiat, daher auch die Umbenennung des Werksstandortes in Togliatti. Die Verbindungen zu Fiat sind schon länger gekappt. Renault-Nissan ist seit 2008 beteiligt, zunächst mit 25 Prozent der Aktien. Mit einer Investitionsoffensive ins russische Werk und die Produktpalette (über 600 Mio. Euro) stockte die französisch-japanische Allianz 2014 ihre Anteile auf 74,5 Prozent auf. Dank dieses Engagements kann Lada heute in Europa auch wieder vermarktungsfähige Fahrzeuge anbieten, denn EU-Regelungen zu Abgasnormen, Kühlmittel für Klimaanlagen, Tagfahrlicht oder Reifendruckkontrollen hatten die russische Modellpalette fast unverkäuflich gemacht. Die kompakte Stufenhecklimousine Granta ist eine Gemeinschaftsentwicklung mit Renault-Nissan. Auch der Kalina der aktuellen – zweiten – Generation wurde mit Hilfe von Renault-Nissan weiterentwickelt. Diese Zusammenarbeit wird wohl künftig intensiviert werden, so dass Lada dann auch mit Motoren und anderen technischen Komponenten aus dem Baukasten der Muttergesellschaft aufwarten kann – ähnlich wie Dacia heute schon. Lada verfügt in Deutschland über ein Händlernetz mit 240 Partnern, das gesamte Servicenetz inklusive Werkstätten umfasst 320 Partnerbetriebe.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Autotest, Fahrbericht, Fahrtest | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Citroen DS3 THP 155

Fahrbericht.
Citroen DS3 THP 155 Sport Chic

Wendig, flink und spaßig!
Von Petra Grünendahl

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Die hohe Gürtellinie insbesondere im Fond lässt ihn massiver wirken als einen Kleinwagen. An der schwarzen Karosserie unseres Testwagens in der Ausstattungslinie „Sport Chic“ setzen orangefarben lackierte Designelemente und Felgen sportlich-frische Akzente. Anfang 2014 unterzog Citroen seinen Kleinwagen einem Facelift mit neuem Scheinwerferdesign und neu gestalteten Heckleuchten. Zum Modelljahr 2015 bekam der DS3 überarbeitete Motoren, die jetzt alle die Norm EU6 erfüllen.

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Als Studie hatte Citroen den DS Inside 2009 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt. In Serie schickten ihn die Franzosen ein Jahr später: Der DS3 kam 2010 auf Basis des C3 auf den Markt. Citroen will mit dem DS3 in einer anderen Liga mitspielen: Hochwertiger und lifestyliger ist der Anspruch, den Citroen mit seiner Marke „DS Automobile“ erhebt. Die Franzosen wollen hier im Premium- oder zumindest im Lifestyle-Segment mitspielen. Seine Wettbewerber findet der DS3 deshalb vorwiegend im Segment der Lifestyle-Kleinwagen: Mini, Fiat 500 oder Alfa Romeo MiTo. Einen Eindruck vermittelte eine kurze Ausfahrt mit einem Modell Baujahr 2014 mit einem 1,6-Liter-Ottomotor und 156 PS. Der Motor ist für das Modelljahr 2015 überarbeitet worden und leistet jetzt 165 PS.

 
Fahrzeug und Ausstattung

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Citroen DS3 THP 155 Sport Chic. Foto: Petra Grünendahl.

Mit seinen 3,95 Metern passt der ausschließlich als Dreitürer verfügbare DS3 in die Kategorie Kleinwagen. Guten Zugang haben die Passagiere zur ersten Reihe, zur zweiten Reihe erleichtert eine Easy-Entry-Funktion den Einstieg. Die Übersicht wird durch die hohe Gürtellinie, die breiten B-Säulen und die abfallende Dachlinie vor allem nach hinten eingeschränkt. Die optional verfügbare Einparkhilfe hinten verbessert den Überblick ungemein. Das Platzangebot ist vorne großzügig, hinten erwartungsgemäß auf gutem Kleinwagen-Niveau. Der Laderaum ist für einen Kleinwagen sehr anständig und fasst unter der Abdeckung 285 Liter. Materialqualität und Verarbeitung sind topp. Das Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet und gibt keinerlei Rätsel auf. Die Sportsitze sind straff, langstreckentauglich und bieten exzellenten Seitenhalt.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Opel Corsa E 1.4 Turbo

Fahrbericht.
Opel Corsa E 1.4 Turbo Color Edition

Rüsselsheimer Bestseller geht rundum
erneuert in die fünfte Generation

Von Petra Grünendahl

Opel Corsa E Color Edition. Foto: Adam Opel AG.

Opel Corsa E Color Edition. Foto: Adam Opel AG.

Hinter dem freundlichen Gesicht erscheint eine dynamische Karosserie. Die weit nach hinten gezogenen Frontscheinwerfergehäuse verkürzen die Motorhaube optisch. Opels Designer haben auch bei der fünften Generation des Kleinwagens Corsa dem Drei- und dem Fünftürer ein jeweils eigenständiges Heck verpasst. Dabei wirkt der Dreitürer sportlicher, dynamischer. Der Fünftürer bietet dafür mit seiner weit nach hinten gezogenen Dachlinie und der steileren Heckklappe mehr Nutzwert, ohne allzu bieder zu wirken. Im Design und der Formensprache orientiert sich der neue Corsa ein bisschen an seinem kleineren Bruder Adam, den Opel Ende 2012 präsentiert hatte.

Opel Corsa E. Foto: Adam Opel AG.

Opel Corsa E. Foto: Adam Opel AG.

Im Oktober 2014 wurde die neue Generation auf dem Automobilsalon in Paris vorgestellt. Ende des Jahres kam er in Deutschland auf den Markt. Im Jahr 1982 hatte Opel den Corsa unterhalb des Kadett in seiner Modellpalette etabliert. Zu den „Rüsselsheimer“ Bestsellern gehört der zunächst nur im spanischen Saragossa (GM-Werk) und seit 1992 auch im thüringischen Eisenach gebaute Fünfsitzer seitdem kontinuierlich – und das über vier Fahrzeug-Generationen hinweg. Auf einer Ausfahrt vermittelte ein Corsa E 1.4 Turbo in der Ausstattungslinie Color Edition erste Eindrücke, was die fünfte Generation kann.
 
Fahrzeug und Ausstattung
 
Opel Corsa E Color Edition. Foto: Petra Grünendahl.

Opel Corsa E Color Edition. Foto: Petra Grünendahl.

Bei unserem Dreitürer ist der Einstieg zu den Frontplätzen optimal, nach hinten erleichtert die serienmäßige Easy-Entry-Funktion den Zugang für die Passagiere. Dank der kleinen hinteren Fenster ist der Blick nach hinten nicht optimal, der Übersicht dient jedoch eine Einparkhilfe hinten, die aber leider nur im Ausstattungspaket angeboten wird (Komfort-Paket I und II). Straff gepolsterte Sportsitze bieten guten Seitenhalt. Auf 4,02 Meter Länge ist das Platzangebot in der ersten Reihe nicht zu beanstanden. Der Platz in der zweiten Reihe hängt von dem Bedarf der ersten Reihe ab. Für kürzere Strecken reicht es aber für drei Leute aus, auch wenn man etwas auf Tuchfühlung sitzt. Der Kofferraum fasst beim Dreitürer 280 Liter, das bewegt sich auf dem Niveau des Vorgängers.
Opel Corsa E Color Edition. Foto: Petra Grünendahl.

Opel Corsa E Color Edition. Foto: Petra Grünendahl.

Durch Umklappen der serienmäßig umlegbaren Rücksitzlehne (in einigen Ausstattungslinien oder gegen Aufpreis gibt es sie auch asymmetrisch geteilt) schafft man sich einen Laderaum von bis zu 1.090 Litern. Bei einem Leergewicht von 1.199 Kilogramm ist eine Zulandung von maximal 466 Kilo erlaubt. Einen doppelten Laderaumboden gibt es gegen Aufpreis. Er ermöglicht eine flexiblere Nutzung und hebt die Ladeebene auf Höhe der Ladekante an, was bei schwerem Gepäck von Vorteil ist.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ford Focus III ST


Fahrbericht.
Ford Focus III ST
Ausgewogener Hochleistungssportler – mit Suchtpotenzial
Von Petra Grünendahl

Breitbeinig und markant gestaltet ist der Ford Focus ST schon ein Hingucker. Das „ST Styling“-Paket, dass den Sportler serienmäßig auszeichnet, umfasst u. a. einen Kühlergrill im „ST“-Design mit weit runter gezogener Frontschürze, Seitenschweller, Heckdiffusor und ein mittig platziertes Doppel-Auspuffendrohr. Optisch macht er damit einen sportlichen Eindruck, den es bei einer Ausfahrt zu bestätigen galt.

Schon 2010 präsentierte Ford auf der Detroit Motor Show den Focus der dritten Generation. Der Focus ST läuft in Saarlouis seit Sommer 2012 vom Band. Im Gegensatz zur zweiten Modellgeneration ist der Focus ST in Europa auch als Turnier erhältlich. Wir fuhren die fünftürige Fließheck-Variante, die weltweit (auf allen Kontinenten und in mehr als 40 Ländern) zu haben ist.

 

Guten Zugang zum Innenraum bieten bei diesem kompakten Sportwagen fünf Türen. Die Übersicht hält sich – wie heutzutage üblich – in bescheidenen Grenzen, das optionale Park-Pilot-System verbessert sie allerdings nach hinten ungemein. Dieses ist allerdings nicht mit dem Basis-ST verfügbar, sondern nur in den Varianten mit Leder-Sport- bzw. Leder-Exklusiv-Paket. Die Recaro-Sportsitze vorne sind maßgeschneidert und bieten hervorragenden Seitenhalt. Das Platzangebot ist in beiden Sitzreihen angenehm, auch wenn es zu Dritt auf der Rückbank schon kuscheliger wird. Rückbank und Lehne sind serienmäßig asymmetrisch geteilt umklappbar. Der Kofferraum fasst zwischen 316 und 363 Litern – je nachdem, ob ein optionales Reserverad mit an Bord ist oder lediglich das serienmäßige Reifen-Reparatur-Set. Die Erweiterungsmöglichkeiten liegen entsprechen bis hinter die Vordersitze zwischen bis zu 1.101 Litern (mit Reserverad) und 1.146 Litern. Auch im Innenraum wird die sportliche Linie fortgeführt: Lederlenkrad und Lederschaltknauf im „ST“-Design, „ST“-Pedalerie, Einstiegsleisten im „ST“-Design sowie zusätzliche Instrumentenanzeigen, um hier nur ein paar Dinge zu benennen. Materialqualität und Verarbeitung sind ebenso wenig zu beanstanden wie die Übersichtlichkeit von Schaltern und Anzeigen.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mercedes A180 Blue Efficiency

Fahrbericht.
Mercedes-Benz A180 Style
Sportlichere Optik soll jüngere Käufer anziehen
Von Petra Grünendahl

Das soll die neue A-Klasse sein? Optisch ist die dritte Generation jedenfalls ein Neubeginn, denn sportlicher sah Mercedes’ Kleinster nie aus. Obwohl: So klein ist er jetzt allerdings auch nicht mehr: Länger (+41 Zentimeter), flacher (-16 Zentimeter) und mehr Radstand (+13 Zentimeter) – die A-Klasse ist damit vollends in der Kompaktklasse angekommen. Ihre Premiere feierte sie 2012 in Genf, im September letzten Jahres kam sie auf den Markt. Was sie kann, zeigte eine erste Ausfahrt mit dem Einstiegsmodell A180 in der Ausstattung Style.

 

Die A-Klasse bietet als Fünftürer guten Zugang zu beiden Sitzreihen ebenso wie zum Gepäckabteil. Allerdings dürften vielen treuen A-Klasse-Käufern die hohen Sitze fehlen: der gute Einstieg und eine ordentliche Rundumsicht hatten für diese Klientel ja schon was für sich. Nun ist die Sitzposition deutlich niedriger. Gut konturierte Vordersitze bieten guten Seitenhalt. Die Übersicht über die Karosserie wird durch breite Säulen und kleine Fenster stark beeinträchtigt. Einen aktiven Park-Assistenten inklusive Parktronic sowie eine Rückfahrkamera gibt es nur gegen Aufpreis. Das Platzangebot ist in beiden Sitzreihen angemessen gut. Der Laderaum fasst zwischen 341 Litern hinter der Rückbank und bis zu 1.157 Liter dachhoch hinter den Vordersitzen – bei umgeklappter Rückbanklehne, die serienmäßig asymmetrisch geteilt ausgeliefert wird. Verzurrösen erleichtern das Sichern von Ladung.

Tadellos sind Materialqualität und Verarbeitung. Übersichtlich und gut in der Handhabung ist das Armaturenbrett gestaltet. Die Basisausstattung hängt von der Motorisierung ab. Die Basics sind schon in der Grundversion mit an Bord. Mit unserem Einstiegsmotor gehören dazu zum Beispiel eine funkfernbediente Zentralverriegelung, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, Klimaanlage, Radio mit USB-Anschluss, Reiserechner (eine Art abgespeckter Bordcomputer) mit Multifunktionsanzeige, Wärmedämmende Colorverglasung, Fahrlichtassistent und Multifunktionslenkrad sowie 15.Zoll-Stahlräder mit Radzierblenden.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ford Fiesta IV ST

Fahrbericht.
Ford Fiesta IV (Facelift 2013) ST
Knallharter Kracher
Von Petra Grünendahl

Grundlegend überarbeitet kam im Januar 2013 der Ford Fiesta auf den Markt. Auch das Facelift der vierten Generation des Klassikers (hier ein frühes Modell im Test) knackt die 4-Meter-Grenze noch nicht. Mit 3,98 Meter ist das ST-Modell der Baureihe aber kurz davor. Die leichten optischen Retuschen an der Karosserie (und im Innenraum) lassen ihn noch eine Spur dynamischer wirken. Gravierender sind die Änderungen unter dem Blechkleid. Dank überarbeiteter Motoren und neuer technischer Features ist der Fiesta sparsamer und sauberer geworden. Wir fuhren allerdings das Modell, zu dessen Meriten jetzt nicht gerade die Sparsamkeit gehört: die sportlichen Top-Variante der Baureihe, den Fiesta ST. Für den Fiesta ST, der seit Januar in Köln gebaut wird, ist für 2013 die Produktion von 1.250 Fahrzeugen geplant.
 

Den Fiesta gibt es in der ST-Version nach wie vor nur als Dreitürer (auch den Fiesta III ST hatten wir mal im Test). Guten Zugang haben die Frontpassagiere, die weit öffnenden Türen erleichtern ein wenig den Einstieg nach hinten. Die Übersicht über die Karosserie geht in Ordnung. Eine Rückfahrkamera gibt es gegen Aufpreis, eine einfache Einparkhilfe ist jedoch nicht verfügbar. Das Platzangebot geht in beiden Sitzreihen in Ordnung – zumindest wenn vorne keine besonders großen Menschen sitzen. Der Ellenbogenfreiheit tut es aber auf der Rückbank gut, wenn man nur zu zweit dort Platz nimmt. In der Mitte will in einem Kleinwagen ohnehin niemand gerne sitzen. Die straffen Recaro-Sportsitze vorne bieten exzellenten Seitenhalt. Die Ladekante zum Gepäckraum ist mit knapp 70 Zentimetern auch mit schwerem Gepäck ganz gut zu überwinden. Mit serienmäßigem Reifen-Reparatur-Set an Bord fasst der Laderaum 295 Liter (mit aufpreispflichtigem Notrad: 281 Liter). Nach Umklappen der serienmäßig asymmetrisch geteilten Rückbanklehne können bis zu 979 Liter Gepäck (Notrad: max. 965 Liter) hinter den Vordersitzen verstaut werden. Von sehr ordentlicher Materialqualität und Verarbeitung ist der Innenraum. Aufgeräumt sind Anzeigen und Schalter gut einsehbar und einfach zu bedienen.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ford Kuga II 1.6 EcoBoost

Fahrbericht.
Ford Kuga II 1.6 EcoBoost Titanium
Sportlicher, geräumiger und praktischer
Von Petra Grünendahl

Die flachere, länger gestreckte Karosserie und die neu gestalteten Front- und Heckpartien mit dynamischer gestylten Leuchteinheiten lassen den neuen Kuga sportlicher aussehen. Die optimierte Aerodynamik verbesserte den Luftwiderstand um etwa 7,5 Prozent, was seinen Teil zum gesunkenen Kraftstoffverbrauchs der neuen Generation beträgt. Seit März 2013 ist die zweite Generation des Ford Kuga auf dem europäischen Markt. Das Sports Utility Vehicle (SUV) basiert auf der neuen, dritten Generation des Focus. Für den europäischen Markt wird das SUV in Valencia, Spanien, gebaut. Eine kurze Ausfahrt des neuen Modells mit dem neu entwickelten 1,6-Liter-EcoBoost-Motor und Frontantrieb verschaffte einen ersten Eindruck.

 

Die sportlichere Optik hat Ford kombiniert mit erhöhten Nutzwert. Bei gleichem Radstand von 2,69 Metern hat der Kuga knappe 8 Zentimeter an Karosserielänge zugelegt, die in erster Linie dem Laderaum, aber auch den Passagieren im Fond zugute kommen. Satte 481 Liter Volumen sind nun hinter der zweiten Sitzreihe (plus 46 Liter) beim Fronttriebler. Nach Umklappen der asymmetrisch geteilten Rücksitzbank können hinter dem Vordersitzen bis zu 1.653 Liter Gepäck verstaut werden. Optional gibt es eine sensorgesteuerte, elektrisch öffnende Heckklappe, die man mit einer Fußbewegung betätigen kann, wenn man beide Hände voll hat.

Guten Zugang zum Innenraum bieten fünf Türen. Das Platzangebot ist in beiden Sitzreihen komfortabel. Die straffer gepolsterten Sportsitze vorne bieten guten Seitenhalt. Die bescheidene Übersicht über die große Karosserie verbessert ein Park-Pilot-System hinten optional schon ab der Trend-Version. Den umfassenderen Einpark-Assistenten (inkl. Park-Pilot-System für vorne und hinten) gibt es erst ab der Titanium-Version gegen Aufpreis. An Materialqualität und Verarbeitung im Innenraum gibt es nichts zu beanstanden. Das Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet und trotz vieler Schalter und Funktionen recht gut zu handhaben.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Volvo V40 T4

Fahrbericht.
Volvo V40 T4
Dynamisch, sicher, kompakt und Premium
Von Petra Grünendahl

Diese Generation des Volvo V40 ist nicht der Nachfolger der ersten Generation namens V40, die von 1996 bis 2004 gebaut wurde, sondern Nachfolger des V50, wie zwischen 2004 und 2012 die Kombivariante des S40 genannt wurde. Sportlich-elegant ist seine Linienführung. Das Styling liegt irgendwo zwischen einem fünftürigen Steilheck und einem Kombi, wobei die das „V“ in der Typbezeichnung V40 eher auf Kombi hindeutet. Allerdings sieht das dynamischen Design der Heckpartie weniger nach „Laster“ aus.

Auf dem Genfer Autosalon im März 2012 wurde der neue V40 vorgestellt. Seinen Marktstart feierte er im September. Eine Probefahrt im V40 T4, einem Benziner mit 180 PS, in Basisausstattung vermittelte erste Eindrücke.

 

Mit 4,37 Meter Länge liegt er bei einer kompakten Kombigröße. Guten Zugang bieten fünf Türen. Die Übersicht ist vor allem nach hinten gar nicht gut, das schnittige Design fordert hier seinen Tribut. Eine Einparkhilfe hinten, eine Rückfahrkamera oder den intelligenten Einpark-Assistent (Park Assist Pilot) gibt es nur gegen Aufpreis. Dafür ist das Platzangebot in beiden Sitzreihen nicht zu beanstanden. Das Gepäckabteil fasst 335 Liter. Bei umgeklappter Rücksitzlehne (serienmäßig asymmetrisch geteilt) erhöhen sich die Kapazitäten auf 1.032 Liter. Die flache Ladekante (52 Zentimeter) erleichtert das Einladen von schwerem Gepäck. Hervorragend sind Materialqualität und Verarbeitung. Auch an der Übersichtlichkeit und Ergonomie von Schaltern und Anzeigen ist nichts auszusetzen.

Vier Ausstattungs­linien stehen für den Volvo V40 zur Wahl. Schon die Basisausstattung bietet allen Komfort, der das Autofahren angenehmer macht. Serienmäßig mit an Bord sind eine funkfernbediente Zentralverriegelung, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, CD-Radio, Klimaautomatik, wärmedämmende Colorverglasung, Tagfahrlicht, Dachspoiler und 16-Zoll-Stahlfelgen sowie ein variabler Geschwindigkeitsbegrenzer. Wer es luxuriöser, sicherer und mit mehr Extras mag, kann zu drei weiteren Ausstattungsvarianten greifen: Kinetic, Momentum oder Summum heißen die nächsten Ausstattungslinien. Weitere optionale Sonderausstattungen erhöhen für den Käufer die Qual der Wahl. Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mercedes B200 Blue Efficiency

Fahrbericht.
Mercedes-Benz B 200 Blue Efficiency
Kompakter Stuttgarter mit dynamischen Qualitäten
Von Petra Grünendahl

Die alte B-Klasse (Baureihe T245) hatte mit ihren 1,60 Meter Höhe mehr von einem Van als die neue B-Klasse (Baureihe W246) mit ihren 1,56 Meter. Die neue Generation wirkt eher wie ein Kombi als wie ein Kompaktvan. Der Namenszusatz „Sports Tourer“ passt von der Optik schon ganz gut. Zugelegt hat er dafür nämlich in der Länge: 4,36 Meter (plus 9 Zentimeter) bei einem verringerten Radstand von 2,70 Metern (minus 8 Zentimeter). Auf der IAA im vergangenen Jahr wurde er vorgestellt, Ende des Jahres kam er auf den Markt. Eine kurze Ausfahrt in einem B 200 Blue Efficiency mit 156 PS vermittelte einen ersten Eindruck.
 

Die B-Klasse ist ausschließlich mit fünf Türen zu haben, was guten Zugang zum Innenraum garantiert.  Die Übersicht ist nicht so prickelnd, Einparkhilfen (Aktiver Park-Assistent inkl. Parktronic oder eine Rückfahrkamera) gibt es nur gegen Aufpreis. Das Platzangebot ist großzügig, die gut konturierten Vordersitze angenehm und nicht zu straff. Wirklich hoch ist die Sitzposition nicht, was eher für einen Kombi als für einen Kompaktvan spricht. Der Laderaum fasst 486 Liter. Durch Umklappen der serienmäßig asymmetrisch geteilten Rückbanklehne ist er erweiterbar auf bis zu 1.545 Liter. Ösen erleichtern das Sichern von Ladung, ein Gepäckraum-Trennnetz kostet extra. Gegen Aufpreis gibt es das Easy-Vario-Plus-System mit klappbarer Beifahrersitzlehne, klappbarer Armlehne hinten und in Längsrichtung verschiebbarer Fondsitzanlage. An Materialqualität und Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Gestaltung des Armaturenbretts gibt keinerlei Rätsel auf.

Der Ausstattungsumfang ist bei Fahrzeugen von Mercedes-Benz abhängig von der Motorisierung. Ab dem Basismodell, dem B 180, sind eine funkfernbediente Zentralverriegelung, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, ein in Höhe und Längsrichtung verstellbares Komfort-Multifunktionslenkrad, Klimaanlage, CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Reiserechner (abgespeckter Bordcomputer), getönte Wärmeschutzverglasung, Halogenscheinwerfer und Tagfahrlicht, Fahrlichtassistent sowie 15-Zoll-Stahlräder mit Radzierblenden serienmäßig an Bord. Unser B 200 verfügt als Serienausstattung anstelle der 15-Zöller über 16-Zoll-Stahlräder mit Radzierblenden. Die Aufpreisliste ist lang und teuer.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kia Venga 1.4 CVVT Edition 7

Fahrbericht.
Kia Venga 1.4 CVVT Edition 7
Hübsch geräumig
Von Petra Grünendahl

Wie ein Minivan wirkt er ja nicht. Mini ja, aber ein Van? Seine 1,60 Meter Karosseriehöhe sind definitiv mehr als ein Pkw, 4,07 Meter Länge versprechen handliche Maße im Kleinwagen-Segment. Mehrere Designpreise hat der kleine Koreaner schon abgeräumt. Einen gewissen dynamischen Charme und individuelle Akzente kann man ihm nicht absprechen. Ein Venga mit 1,4-Liter-Ottomotor in der Ausstattung Edition 7 stand uns für eine Testfahrt zur Verfügung.

Anfang 2010 kam der Venga auf den deutschen Markt. Zum Modelljahr 2012 wurde er leicht überarbeitet. Dabei wurde u. a. die Emissionswerte der Motoren weiter verbessert sowie einige Sicherheitsfeatures zusätzlich (und das serienmäßig) eingeführt. Produziert wurde der in Deutschland entwickelte Minivan zunächst mit dem baugleichen Hyundai x20 in einem koreanischen Hyundai-Werk. Im Sommer 2011 wurde die Produktion ins slowakische Kia-Werk nach Zilina verlegt.

 

Fünf Türen bieten guten Zugang zum Innenraum. Das Platzangebot ist bei einem Radstand von 2,62 Metern in beiden Sitzreihen erstaunlich gut. Die Sicht nach draußen ist es – trotz der hohen Sitzposition – eher weniger. Parksensoren hinten bleiben der Top-Version Spirit vorbehalten. Der Laderaum von mindestens 314 Litern lässt sich flexibel erweitern: eine verschiebbare Rücksitzbank macht unter der Fensterkante (unter der Laderaumabdeckung) bis zu 440 Liter möglich. Dachhoch reichen die Kapazitäten von 422 bis 548 Liter, und – bei umgeklappter und versenkter Rückbank passen – bis zu 1.486 Liter hinein. Gute 18 Liter fasst ein zusätzliches Ablagefach unter dem Gepäckraumboden. Funktional gestaltet und ordentlich von Materialqualität und Verarbeitung ist der Innenraum. Die konturierten Sitze bieten akzeptablen Seitenhalt. Das Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet, was die Handhabung von Schaltern und Anzeigen sehr erleichtert.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Citroen C1 1.0 (Facelift)

Fahrbericht.
Citroen C1 1.0 Exclusive (Facelift)
Sparsamer Stadtfloh
Von Petra Grünendahl

Zum Modelljahr 2012 wurde der Citroen C1 zum zweiten Mal in seiner Laufzeit (seit 2005) einem Facelift unterzogen. Diesmal fiel es zumindest optisch etwas umfangreicher aus als 2008. Völlig neu gestaltet wurde die Frontpartie, hochwertiger ist der Innenraum und überarbeitet wurde der Motor. Der C1 ist zu 90 Prozent identisch mit dem Peugeot 107 und dem Toyota Aygo, mit denen er zusammen im tschechischen Werk von Toyota Peugeot Citroën Automobile (TPCA) in Kolin gebaut wird.

Preislich bildet der C1 den Einstieg in die Kleinstwagen-Kooperation. Dafür ist hier die Serienausstattung beim Basismodell nicht ganz so umfangreich wie bei den Schwestermodellen. Wir fuhren das neue Modell mit 68 PS starkem Einliter-Ottomotor in der Top-Ausstattung Exclusive.

 

Je nach Ausführung bieten drei oder fünf „Türen“ Zugang zum Innenraum. Vier Passagiere finden hier Platz. Die Übersicht über die Karosserie ist gut, eine Einparkhilfe hinten gibt es optional als Zubehör. Das Platzangebot in dem 3,44 Meter langen Gefährt passt in die Fahrzeugkategorie. Allzu groß sollte man als Beifahrer nicht sein – schon gar nicht für einen Platz im Fond. Knappe  139 Liter unter der Gepäckraumabdeckung fasst der Laderaum, der durch Umklappen der ab der Tendance-Ausstattung mittig geteilten Rückbanklehne auf bis zu 712 Liter (beim Dreitürer, beim Fünftürer: 751 Liter) erweitert werden kann. Das Cockpit ist ordentlich in der Materialqualität und sauber verarbeitet. Eher verspielt gestaltet, aber sparsam instrumentiert: Die übersichtliche Gestaltung erleichtert die Bedienung von Schaltern und Anzeigen.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Skoda Citigo 1.0 MPI

Fahrbericht.
Skoda Citigo 1.0 MPI
Klein, aber oho
Von Petra Grünendahl

Der Marktanteil der Kleinstwagen steigt – analog zum Trend der Urbanisierung. Im Kleinstwagen-Segment war der tschechische Automobilhersteller bislang nicht vertreten. Das ändert sich nun mit dem Citigo, der ab 2. Juni beim Händler steht. „Unsere Kunden sind sehr markentreu: Rund 65 Prozent der Skoda-Fahrer kaufen sich wieder einen Skoda. Da müssen wir ihnen in den relevanten Klassen ein Angebot machen“, erklärte Hermann Schmitt, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland, bei der Präsentation des Citigo in Hamburg. Die durchschnittliche Markentreue aller Neuwagen-Käufer liegt bei 53 Prozent, bei Käufern deutscher Hersteller bei 61 Prozent – und bei Skoda sind es sogar 65 Prozent (Zahlen aus dem DAT-Report für 2011). Mit dem Citigo startet Skoda zudem eine Marktoffensive: alle sechs Monate ein neues Modell versprach Hermann Schmitt. Dies erreichen die Tschechen aber nicht nur mit einer Erneuerung der bisherigen Modellpalette. Bald will Deutschlands größter Importeur (Marktanteil 4,5 Prozent in 2011, Tendenz steigend) in 70 Prozent der Marktsegmente vertreten sein, bislang liegt dieser Wert bei 50 Prozent.

Einen wichtigen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele soll der neue Citigo spielen, der zusammen mit Volkswagen (Up!) und Seat (Mii) entwickelt wurde. Der kleine Tscheche wird im Skoda-Werk in Bratislava gebaut. Auf 3,56 Meter Karosserielänge bietet er Platz für vier Personen und Gepäck. Zielgruppe sind jüngere Leute, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, ebenso wie „Best Agers“, die noch aktiv sind, aber kein großes Auto mehr brauchen – oder haben wollen. Ein Dreizylinder-Ottomotor steht ab Marktstart in zwei Leistungsstufen (60 bzw. 75 PS) zur Verfügung. Ausfahrten durch und rund um Hamburg zeigten, was in dem kleinen Tschechen steckt. Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Toyota Aygo 2

Fahrbericht.
Toyota Aygo II 1.0 Cool
Spritziger Stadtfloh aufgefrischt
Von Petra Grünendahl

Seit Februar 2012 steht er optisch wie technisch aufgefrischt beim Händler. Mit seinen jetzt 3,41 Meter Karosserielänge (plus 2 Zentimeter) ist der Toyota Aygo ein Kleinstwagen. Er entstammt einer Entwicklungspartnerschaft mit dem französischen PSA-Konzern (Peugeot und Citroen). Sein Facelift geht ein wenig eher an den Start als das des gemeinsam entwickelten und baugleichen Citroen C1 (März 2012), der wie auch der Peugeot 107 auf den gleichen Produktionsbändern in Kolin (Tschechien) gebaut wird. Wir fuhren den Aygo mit 68 PS starkem 1-Liter-Ottomotor in der Ausstattungslinie Cool.

Unser Modell ist ein Dreitürer. Es ist aber auch eine fünftürige Variante verfügbar. Für besseren Zugang zum Fond sorgen hier Einstiegshilfen auf der Fahrer- und der Beifahrerseite. Die Übersicht ist gut, die Karosserie kurz und knackig gehalten. Gegen Aufpreis gibt es eine Einparkhilfe hinten. Vom Platzangebot kann man in einem Kleinstwagen keine Wunder erwarten. Normal gewachsene Menschen finden zu viert ausreichend Platz. Der Kofferraum fasst 138 Liter (139 Liter beim Fünftürer), die sich durch Umklappen der ab der Cool-Version serienmäßig geteilten Rückbanklehne auf bis zu 782 Liter erweitern lassen. An Materialqualität und Verarbeitung im Innenraum ist nichts auszusetzen. Das verspielte Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet und gibt keine Rätsel auf.

Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Das Basismodell heißt schlicht „Aygo“. Serienmäßig an Bord sind hier eine Radiovorbereitung, getönte Wärmeschutzverglasung rundum, Easy Entry auf beiden Seiten und 14-Zoll-Stahlfelgen mit Radabdeckungen und Leichtlaufreifen. Das Lenkrad ist höhenverstellbar, beide Sonnenblenden verfügen über abdeckbare Spiegel. Interessant wird es ab der Ausstattungslinie Cool, die über eine funkfernbediente Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber vorne, eine geteilt umklappbare Rücksitzlehne, CD-Radio, Klimaanlage und LED-Tagfahrlicht sowie 14- Zoll-Stahlfelgen mit Radblenden und konventioneller Bereifung verfügt. Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Suzuki Kizashi 2.4

Fahrbericht.
Suzuki Kizashi 2.4 Sport
Geräumig, gefällig und sparsam
Von Petra Grünendahl

Mit dem Kizashi positioniert sich Suzuki erstmalig im D-Segment und geht damit in der Mittelklasse auf Kundenfang. Bislang waren die Japaner im Kleinwagen- und im SUV-Segment (Geländewagen) aktiv. Klassisch ist das Stufenheck-Design, weich und gefällig die Gestaltung der Karosserie. Die abgerundeten Formen kaschieren ein wenig seine Karosserielänge von immerhin 4,65 m. Trotz serienmäßigem „Sport-Designpaket“ macht er von außen nicht den Eindruck eines Sportlers. Seit Herbst 2010 ist das Modell in Deutschland schon auf dem Markt. Man sieht es aber bislang eher selten auf  unseren Straßen. Wir fuhren die einzige Ausstattungslinie „Sport“ mit 2,4-Liter-Benzinmotor und 178 PS.

Vier Türen bieten guten Zugang zu beiden Sitzreihen. Die Übersicht über die Karosserie verbessert eine serienmäßige Einparkhilfe vorne und hinten ungemein. Das Platzangebot ist bei einem Radstand von 2,70 Meter in beiden Reihen großzügig bemessen. Die Ellenbogenfreiheit wird auf der Rückbank mit drei Leuten allerdings etwas bescheidener. Die straffen Vordersitze sind gut konturiert und bieten exzellenten Seitenhalt. Der Kofferraum fasst ordentliche 461 Liter. Die Rücksitzlehne ist asymmetrisch geteilt umklappbar, so dass der Laderaum bis auf die Rückbank erweitert werden kann. Ordentlich sind Materialqualität und Verarbeitung. Das Cockpit ist sportlich-funktional gestaltet und gibt bei der Bedienung keinerlei Rätsel auf.
Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nissan Micra IV 1.2 DIG-S

Fahrbericht.
Nissan Micra IV 1.2 DIG-S Acenta
Kleiner Sparfuchs
Von Petra Grünendahl

Geschmeidiger ist seine Karosserie geworden. Nicht mehr ganz so auffällig wie sein Vorgänger. Schließlich will Nissan mit den neu konsturierten Micra in aller Welt Käufer finden. Da poliert man schon mal die Kanten glatt. Die vierte Generation von Nissans Bestseller ist seit dem letzten Frühjahr auf dem Markt, um die Erfolgsgeschichte seiner Vorgänger weiterzuschreiben. Seit 1983 schon lockt der Kleinwagen Käufer. Im Gegensatz zu anderen Kleinwagen hat er über die Generationen hinweg kaum Speck angesetzt: von den 3,74 Meter der ersten Generation bis zu den 3,78 Meter der Vierten blieb er unverkennbar ein Kleinwagen. Neu kam im Herbst der 1,2-Liter-Benzindirekteinspritzer. Wir fuhren den Saubermann der Modellreihe in der Ausstattungslinie Acenta.

 

Mit seinen 3,78 Meter Karosserielänge ist der Micra immer noch ein Kleinwagen. Fünf Türen bieten guten Zugang zum Innenraum. Die Übersicht über die Karosserie ist überraschend gut. Das Platzangebot ist ordentlich, hinten dürfe es zu dritt aber recht kuschelig um die Ellenbogen werden. Die straffen Vordersitze bieten guten Seitenhalt. An Laderaum hat der Micra 265 Liter zu bieten. Durch Umklappen der erst ab der Acenta-Ausstattung serienmäßig asymmetrisch geteilten Rückbanklehne (Easy-Flat-Floor-System) lässt sich das Volumen auf bis zu 1.132 Liter erweitern. Rundlich und frech ist das Armaturenbrett gestaltet. Materialqualität und Verarbeitung im Innenraum geben keinen Grund zur Klage. Das Cockpit ist ergonomisch gestaltet und gibt keinerlei Rätsel auf. Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mazda CX-5 2.0 Skyactiv-G

Fahrbericht.
Mazda CX-5 2.0 Skyactiv-G Center-Line
Mazda platziert sein neues SUV im Kompakt-Segment
Von Petra Grünendahl

Mit dem CX-5 hat Mazda jetzt ein Kompakt-SUV unterhalb des CX-7 auf den Markt gebracht. Das 4,56 m lange Modell im neuen „Kodo“-Design der Japaner wurde im vergangenen Herbst auf der IAA in Frankfurt vorgestellt und kam in diesem Frühjahr auf den deutschen Markt. Nicht nur bei der Designsprache („Kodo – Soul of Motion“) geht Mazda neue Wege, auch die Skyactiv-Technologien für Motor, Getriebe, Karosserie und Fahrwerk sollen Maßstäbe setzen. Gebaut wird er im Mazda-Werk Hiroshima, Feinschliff an Motoren und Fahrwerksabstimmung hat er im europäischen Entwicklungs- und Designzentrum in Oberursel erhalten. Wir fuhren den Zweiliter-Benzin-Direkteinspritzer mit Frontantrieb in der mittleren Ausstattungslinie Center-Line.

 

Guten Zugang zum geräumigen Innenraum bieten fünf Türen. Die Übersicht über die massive Karosserie ist eher bescheiden, die Einparkhilfe vorne und hinten aber leider erst ab der Top-Ausstattung Sport-Line Serie. Vorher ist sie immerhin als Sonderausstattung zu haben. Dafür ist das Platzangebot aber in beiden Sitzreihen sehr ordentlich. Der Laderaum fasst 503 Liter (inkl. Unterbodenfach), die sich durch Umklappen der an zwei Stellen geteilten Rückbanklehne (40:20:40, Karakuri-System) auf 1.620 Liter erweitern lassen. Einwandfrei sind Materialqualität und Verarbeitung im Innenraum. Die übersichtliche Gestaltung des Armaturenbrettes erleichtert die Bedienung von Schaltern und das Einsehen der Anzeigen.
Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Chevrolet Aveo 2 1.3D LT+

Fahrbericht.
Chevrolet Aveo 2 1.3D LT+
Klein, spritzig, sparsam
Von Petra Grünendahl

Mit dem neuen 1,3-Liter-Motor bietet Chevrolet erstmals einen europäischen Kleinwagen mit Dieselmotor an. Natürlich stammt der Motor im neuen Aveo nicht aus koreanischer oder gar amerikanischer Entwicklung, sondern von der Schwester-Marke im GM-Konzern, die in Rüsselsheim ansässig ist.

Der koreanische Kleinwagen mit amerikanischem Namen ist seit letztem Sommer in der zweiten Generation auf dem Markt. Seit 2006 war der Aveo zunächst als Stufenheck auf dem Markt, seit 2008 wurde der drei-/fünftürige Ableger Kalos auch als Aveo verkauft. Wir fuhren den fünftürigen Aveo mit neuem 1.3er Diesel mit 75 PS in der mittleren Ausstattungslinie LT+.

 

Mit 4,04 m Karosserielänge hat unser Testwagen so gerade noch die Größe eines Kleinwagens. Die fünf Türen unseres Modells bieten allen Passagieren guten Zugang zum Innenraum. Die Sitze vorne sind einigermaßen straff und bieten akzeptablen Seitenhalt. Die Übersicht geht in Ordnung. Das Platzangebot hat eher Kleinwagenformat, der Laderaum fasst immerhin 290 Liter. Durch Umklappen der serienmäßig asymmetrisch geteilt umklappbaren Rückbanklehne lässt er sich auf bis zu 653 Liter erweitern. Das Cockpit wirkt etwas verspielt. Materialqualität und Verarbeitung im Innenraum gehen in Ordnung. Das Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet, das erleichtert die Handhabung von Schaltern und Anzeigen.
Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fiat Punto III 1.3 Multijet

Fahrbericht.
Fiat Punto III 1.3 Multijet Easy (Facelift 2012)
Europäischer Bestseller – noch einmal aufpoliert
Von Petra Grünendahl

Die auffälligste äußerliche Änderung beim aktuellen Facelift des Fiat Punto III: die Chromleiste an der Front entfällt. Außerdem ergänzen neue Motoren das Angebot. Einen neuen Anstrich bekam auch der Name: Statt Grande Punto (Modellbezeichnung seit Markteinführung, schließlich war die dritte Generation gute 20 Zentimeter länger als der Vorgänger, der noch eine Zeit lang weiter gebaut wurde) und Punto Evo (seit dem Facelift 2009) gibt es jetzt nur noch den Punto, was die Sache für potenzielle Käufer sehr vereinfacht. Im Herbst 2011 wurde das Facelift-Modell in Frankfurt auf der IAA vorgestellt. Jetzt kam er auf dem Markt. Wir fuhren das Modell mit dem überarbeiteten 1,3-Liter-Multijet-Dieselmotor mit 85 PS in der Ausstattungslinie Easy.

 

Guten Zugang zum Innenraum bieten bei unserem Testfahrzeug fünf Türen. Die Übersicht über die 4,07 Meter lange Karosserie ist in Ordnung, die optionalen Parksensoren hinten trotzdem eine gute Empfehlung. Das Platzangebot ist für einen Kleinwagen angemessen. Der Laderaum lässt sich von 275 Liter auf 1.030 Liter erweitern, wenn man die Rückbanklehne umklappt. Die asymmetrische Teilung der Rücksitzbank ist nur in der Top-Ausstattung Sport Serie und darunter gegen Aufpreis zu haben. Materialqualität und Verarbeitung sind gut. Das Armaturenbrett ist aufgeräumt und übersichtlich in der Handhabung.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mercedes C250 Blue Efficiency Coupé

Fahrbericht.
Mercedes-Benz C 250 Blue Efficiency Coupé
Sportlich-elegante Stuttgarter Note
Von Petra Grünendahl

Die lang gestreckte Silhouette verrät eine zeitlose dynamische Eleganz. Das Coupé ist 4 Zentimeter flacher als die Limousine und wird ebenfalls im Bremen produziert. In Genf wurde das Coupé 2011 vorgestellt, im Frühsommer kam es auf den Markt. Es ergänzt Limousine und T-Modell (Kombi) als dritte Karosserievariante der Baureihe 204. Mit dem C-Klasse Sportcoupé (mit der Typbezeichnung CL 203) gab es 2000–2008 sowie mit der CLC-Klasse (ebenfalls mit der Typbezeichnung CL 203) 2008-2011 schon Vorgänger. Das neue C-Klasse Coupé läuft unter der Typbezeichnung C204. Wir fuhren einen C 250 mit 204 PS.

 

Bei dem 4,59 m langen, zweitürigen Coupé erleichtert Easy Entry bei beiden Vordersitzen den Zugang zum Fond, wo zwei Leute auf ordentlich konturierten Einzelsitzen Platz finden. Die gut konturierten, straffen Vordersitze verfügen über integrierte (aktive) Kopfstützen und bieten guten Seitenhalt. Großzügige Platzverhältnisse finden die Passagieren in beiden Sitzreihen. Groß gewachsene Menschen stoßen hinten allerdings dank der abfallenden Dachlinie bei der Freiheit über dem Scheitel recht schnell an Grenzen. Für eine bessere Übersicht über die Karosserie gibt es eine Parktronic (mit Parkführung) bzw. eine Rückfahrkamera – beides gegen Aufpreis. Der Kofferraum fasst 450 Liter Gepäck. In der Basisversion (C 180) kostet die asymmetrisch geteilt umklappbare Rücksitzlehne extra, bei den größeren Motoren ist sie Serie. Zur Materialqualität und Verarbeitung muss man bei einem Mercedes-Benz in dieser Klasse nichts sagen. Hochglänzend schwarze Zierelemente in Klavierlackoptik setzen Akzente. Gut sortiert ist das Armaturenbrett, was die Handhabung von Schaltern und Anzeigen sehr erleichtert.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Skoda Superb 2 Combi 1.8 TSI Elegance

Fahrbericht.
Skoda Superb 2 Combi 1.8 TSI Elegance
Nobler Lademeister
Von Petra Grünendahl

Zeitlos elegant bis dynamisch ist er gezeichnet. Der Skoda Superb Combi macht schon was her. Die 4,83 m lange Karosserie ist der oberen Mittelklasse zuzurechnen. Er steht auf der gleichen Plattform wie der aktuelle Passat (B7) – sowie dessen Vorgänger (B6). Der Superb der zweiten Generation wurde 2008 auf dem Genfer Salon vorgestellt, der Combi auf dem Pariser Salon anderthalb Jahre später. Seit 2010 ist der Superb Combi auf dem Markt. Wir fuhren die Variante mit 1,8-Liter-TSI-Motor und 160 PS in der Top-Ausstattung Elegance. Produziert wird der aktuelle Superb wie schon der Vorgänger, der nur als Limousine verfügbar war, auf der 2002 neu eröffneten Produktionsstraße im Werk in Kvasiny (Tschechien). Am ostböhmischen Standort liefen schon 1934 Autos vom Band.

 

Sehr bequemen Zugang haben die Passagiere zum Innenraum. Die Übersicht ist eher bescheiden, Parksensoren hinten sind ab der Ambiente-Ausstattung Serie. Weitere Einparkhilfen (Parksensoren vorne oder einen Parklenkassistenten) gibt es gegen Aufpreis. Gut konturierte, ausreichend straffe Vordersitze geben guten Seitenhalt und bieten hervorragenden Langstreckenkomfort. Das Platzangebot ist in beiden Reihen sehr komfortabel. Der Laderaum fasst 603 Liter, bis zu 1.835 Liter sind es nach Umklappen der serienmäßig asymmetrisch geteilte Rückbanklehne. Der Laderaum ist hier geringfügig kleiner, weil serienmäßig ein Reserverad/Notrad an Bord ist. Die Laderaumabdeckung ist Serie, die Gepäcknetztrennwand kostet extra. Ebenso ein variabler und herausziehbarer Ladeboden. Hochwertig und wohnlich ist der Innenraum gestaltet. Tadellos ist die Verarbeitung. Auch an der Gestaltung des Armaturenbrettes gibt es nichts auszusetzen: Schalter und Anzeigen am richtigen Ort und ohne Probleme zu handhaben.

Weiterlesen

Teilen ...

Share to Google Buzz
Share to Google Plus
Share to LiveJournal
Veröffentlicht unter Auto-Redaktion, Automobiltest, Autotest, Autotestbericht, Fahrbericht, Fahrtest, Fahrzeugtest, Testbericht | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar